Präambel zur Satzung

Auch bei Kegelbrüdern lassen sich Jubiläen nicht verhindern. Sollte Dich einmal das Schicksal mit einem Kegeljubiläum auszeichnen wollen,
so merke Dir folgendes:

– ein Kegeljubiläum ist kein Anlaß für eine Freistellung vom Kegeln, da Deine Kegelbrüder Deine Runde(n) bereits fest eingeplant haben

– danke Deinen Kegelbrüdern für das Jubiläum und denke daran, auch Deine Kegelbrüder haben ein Recht darauf mitzufeiern,
denn schließlich mußten sie all die Jahre mit Dir auskommen

– nicht in Panik verfallen, sondern erst einmal eine Beruhigungsrunde geben. Denke daran, das gleiche kann den anderen ja auch geschehen.

Die auf Seite 4 aufgeführten Kegelbrüder gehören dem Im Jahre 1926 gegründeten Kegelclub „KC ECKPINN 1926“ an und erlassen folgende Satzung:

§ 1 Zweckbestimmung

Die Mitglieder des Clubs erstreben:

a.) die Pflege des Kegelsports

b.) die Förderung der Gesundheit und des Kegeins

c.) den seelischen Ausgleich in einem gesunden Humor

§ 2 Vorstand

Als Vorstand füngiert der Oberholzkopf.

a.) Dieser ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Kegelabende.

b.) Er bestimmt den Protokollführer bei Versammlungen.

c.) Zu feierlichen Begebenheiten der Kegelbrüder hat er diese in würdiger Form zu ehren.

d.) Seine Anordnungen sind zu befolgen und entscheiden den Kegelabend endgültig.

§ 3 Stellvertretung des Vorstandes

Dem Oberholzkopf zur Seite steht ein Vize-Oberholzkopf. Dieser übernimmt die Aufgaben des Ober­holzkopfes, wenn dieser verhindert ist.

§ 4 Kassierer

Dem Kassierer steht die Verwaltung der Kasse zu. Die kassierten Beiträge sind einmal im Monat auf einem Sparbuch anzulegen.
Einmai im Jahr hat er die Kasse einem Gremium zur Prüfung vorzulegen.

§ 5 Stellvertretung des Kassierers

Dem Kassierer zur Seite steht ein Vize-Kassierer. Dieser übernimmt die Aufgaben des Kassierers, wenn dieser verhindert ist.

§ 6 Wahl des Vorstandes

Der Oberholzkopf und der Vize-Oberholzkopf werden alle 4 Jahre gewählt. Beide werden durch einfa­chen Mehrheitsbeschluß gewählt.
Die Wahl kann nur in Anwesenheit von mind. 2/3 der aktiven Mit­glieder durchgeführt werden. Der Wahltermin ist den Kegelbrüdern
zwei Wochen vorher mitzuteilen. –

§ 7 Wahl der Kassierer

Die Wahl des Kassierers nebst Vize-Kassierers erfolgt wie in 6 (Wahl des Vorstandes) beschrieben. Der Wahl hat eine Kassenprüfung vorauszugehen.

§ 8 Satzungsänderungen

Zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder erforderlich.

Ein Termin zum Beschluß über Satzungsänderungen ist den Kegelbrüdern zwei Wochen vorher mit­zuteilen.

§12 Kegelabend

Der Kegelabend findet jeden Dienstag im Haus Padberg in Balve statt. Er beginnt pünktlich um 20.00 Uhr und dauert bis 23.00 Uhr.
Begonnene Partien werden auch nach 23.00 Uhr zu Ende gespielt.

Alle bereits abgeschlossenen Partien und Spiele sind für zu spät eintreffende Kegelbrüder als verlo­ren zu werten.

Ab 20.15 Uhr kann mit den Spielen und Partien begonnen werden, wenn 5 Kegelbrüder anwesend sind.

Kegelende ist dann, wenn das Kegeln vorbei ist.

§ 13 Seniorenmitglieder

Kegelbrüder, die auf eigenen Wunsch Seniormitglied werden möchten, können sich ihren Anteil an der Kegelkasse auszahlen lassen.
Sie sind ab dann „Seniorenmitglieder“ (d.h. passive Mitglieder) ohne Stimmrecht. Bei der Mitgliederzahl nach 9 zählen sie nicht mit.
Sie können aber an allen Veranstal­tungen des Kegelclubs teilnehmen bei Erstattung der anteiligen Kosten.

Vom Augenblick der Willensbekundung an zahlen die Seniorenmitglieder keine Fehlgelder mehr. Die Regelung über das Bezahlen
von Bahngeld und verloren Spielen etc. bei der Teilnahme am Kegel­abend bleibt von dieser Auslegung unberührt.

§ 14 Spenden in die Kegelkasse

Jeder katholische Kegelbruder hat anläßlich seines Namenstages, evangelische Kegelbrüder anläß­lich ihres Geburtstages am
arauffolgenden Kegelabend eine Runde an alle Anwesenden zu stiften.

Außerdem sind von dem Betreffenden DM 10,00 in die Kegelkasse zu spenden. Darüberhinaus sind Spenden in die Kegelkasse jederzeit zulässig.

§ 15 Sonstiges

Der Kegelclub ist ein nichkfecfatsfähiger Verein. Bei Austritt aus dem Verein hat ein Kegelbruder An­spruch auf Auszahlung/seines Anteils am Sparkonto.

 

Diese Satzung ist am 12.Oktober 1993 von den derzeitigen vierzehn Mitgliedern beschlossen worden: